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“Lockdown bis März?” – Lindner attackiert Coronapolitik der Bundesregierung

Der FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Lindner hat der Bundesregierung am Donnerstag im Bundestag kein gutes Zeugnis für ihre Corona-Politik und -Maßnahmen ausstellen wollen. Vor allem kritisierte er die Lockdown-Politik, die zunächst nur für November gelten sollte, nach einem erneuten Länder-Regierungs-Gipfel am Mittwoch aber bis Januar. Und am nächsten Tag spreche der Kanzleramtsminister Helge Braun schon davon, dass der Stillstand bis März zu gehen drohe. Die Herangehensweise, Maßnahmen für alle zu verhängen, sei wenig zielführend und nicht durchhaltbar aus wirtschaftlicher Sicht. Sie drohe laut Lindner, die Innenstädte veröden zu lassen, Amazon noch mehr Marktanteile zuzuspielen, ohne dabei wirklich gegen die Pandemie hilfreich zu sein. Um die Coronamaßnahmen effektiv zu gestalten, müsse man einen Schutzschirm für vulnerable Gruppen errichten, anstatt auf Schulden und Verbote zu setzen.

Unsinnig an den für Dezember verhängten Maßnahmen sei auch, dass Menschen weiterhin eng in öffentlichen Verkehrsmitteln beieinander sitzen und in Schlangen vor Geschäften stehen dürfen, um dann im Geschäft 20 Quadratmeter für sich zugesprochen zu bekommen.

Stattdessen solle man FFP2-Masken für die Bevölkerung bereitstellen und besonders gefährdete Menschen etwa gesonderte Einkaufszeiten und Ausweichmöglichkeiten anbieten, um nicht auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen zu sein.

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