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Schuldig bei Anklage – IOC und CAS auf dem Weg ins juristische Mittelalter

In einem RT-Interview gab der Generalsekretär des Internationalen Sportgerichtshofes (CAS) Matthieu Reeb offen zu, dass die Sperren gegen russische Sportler einzig durch die Aufhebung juristischer Grundsätze erreicht worden sind. Reeb sagte, dass Fehlen eines Beweises bedeute nicht automatisch die Unschuld der beschuldigten Athleten. Der studierte Jurist dürfte wissen, dass ein fehlender Beweis genau das tut. Auch geheime Beweise gelten unter Juristen als keine Beweise.
Der verdächtige Schlingerkurs des CAS lässt zudem Zweifel aufkommen, ob hier wirklich eine unparteiische Entscheidung getroffen worden ist. Matthieu Reeb versicherte jedoch, dass man sich als Internationaler Sportgerichtshof nicht an politischen Debatten beteilige.
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