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Da steht ein weißer Bär im Flur – Dutzende Eisbären in russischer Siedlung verängstigen Einwohner

Beeindruckende Videos aus der Siedlung Beluschja Guba auf der russischen Halbinsel Gussinaja Semlja gehen gerade um die Welt. Zahlreiche Eisbären streunen durch ein Wohngebiet, suchen nach etwas zu Fressen im Müll, einer wurde sogar gefilmt, wie er im Treppenhaus eines Wohnhauses steht.

Eigentlich sind Eisbären Einzelgänger. Umso faszinierender ist es, wenn man die gefährdete Raubtierart als Gruppe aus sicherer Entfernung beobachten kann. Aber die Einwohner von Beluschja Guba sind ganz und gar nicht glücklich über den Besuch der Bären bei sich zuhause. Sie fürchten die Tiere und bangen auch um ihre Kinder. Nach einer Reihe von Angriffen auf Menschen und Fällen, bei denen es die Eisbären sogar bis in Wohngebäude geschafft haben, haben die lokalen Behörden am 9. Februar den Ausnahmezustand ausgerufen.

Mindestens 52 Eisbären wurden bislang gesichtet. Eisbären gelten in Russland als gefährdete Art. Es ist verboten, sie zu töten. Da die Bären sich jedoch auch nicht von Sirenen und Hunden vertreiben lassen, fordern einige Beamte nun drastischere Maßnahmen, bis hin zu einer möglichen Tötung.

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